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Blog: Steffen

SciFi im Kopfkino: Triggers

Am morgigen 26. Juli und in der darauf folgenden Woche bringen wir im Kopfkino das zweiteilige SciFi-Hörspiel "Triggers" aus der Hörspielprojekt-Community, welches auf der kommerziell produzierten Hörspielserie "Generation 6" von Erik Albrodt basiert. Los geht es mit der Mission 1, welche sich in zwei Teile gliedert:

Mission 1.1 – Das Ikosaeder-Projekt

“Stillgestanden!”, befahl Lt. Gallifrey lautstark. Sofort verstummte das Raunen in der Offiziersmesse und alle Kadetten standen stramm. Keiner wagte auch nur laut zu atmen. Doch auch wenn jeder von ihnen sich bemühte, ruhig und gelassen zu wirken: als Capt. Sulaco die Reihe abschritt, ging manchen unter seinem strengen Blick die Selbstsicherheit verloren. In ihren Köpfen begannen die Gedanken zu rotieren. Um fast jeden erfahrenen Raumschiffkommandanten der Space Force rankten sich Geschichten. Geschichten, die Furcht und Ehrfurcht zugleich bei den Zuhörern einflößten. Bei Sulaco war es anders: es waren keine Geschichten, sondern Legenden.

Mission 1.2 – Unternehmen Dädalus II

Erin blickte in ein Meer aus Hunderten von Facettenaugen. Sie hielt das Plasmagewehr im Anschlag, doch damit schien sie die Kreaturen nur wenig zu beeindrucken. Sie machte sich nichts vor: ein paar von den Biestern würden vielleicht dran glauben, aber ehe sie es sich versah, würde sie von deren Artgenossen in Stücke gerissen werden. Grünlicher Geifer tropfte von ihren Beißzangen und das sich steigernde Knurren aus ihren Kehlen verriet, dass sie sich bald auf sie stürzen würden. Schon oft hatte Erin sich vorzustellen versucht, wie ihr Tod einmal aussehen würde: das sie nun ihr Ende im Magen eines Riesenkäfers erwartete, empfand sie als Beleidigung.

Ab 24. Mai im Kopfkino: Die toten Seelen

In den kommenden Wochen bringen wir im Kopfkino wieder eine Librivox-Produktion zu gehör. "Die toten Seelen" ist eine Erzählung von Nikolai Vasilievich GOGOL (1809 - 1852), und wurde durch Alexander ELIASBERG (1878 - 1924) übersetzt.

Pawel Tschitschikow entwirft eine groteske Idee, die ihn zu Geld bringen soll. Er macht Geschäfte mit Leibeigenen, und zwar mit toten! Mittels Humor und beißender Satire stellt der große Erzähler Nikolai Gogol die marode, korrupte Gesellschaft seiner Zeit an den Pranger.

Das vorliegende Hörbuch enthält den ersten und zweiten Teil des Romans "Die toten Seelen". Der erste Band wurde 1842 veröffentlicht. Der zweite Teil erfuhr während seiner Entstehung ab 1840 mehrere Umarbeitungen. Vor seinem Tode im Jahr 1852 vernichtete Gogol die aktuellste Fassung, so dass hier nur Fragmente einer von 1842-1845 erschaffenen Neufassung, die Gogol ebenfalls in Teilen vernichtete, vorliegen. Lediglich der bemerkenswerte Schluss des Romans geht auf die Urfassung des zweiten Bandes zurück.

(Zusammenfassung von Eva K.)

Die Walpurgisnacht

Zwar ist die Walpurgisnacht längst vorbei, doch möchten wir euch diese frische Produktion aus der Hörspielprojekt-Community trotzdem nicht vorenthalten.

Eine Geschäftsreise führt Robert in ein Wirtshaus im Prag des frühen 18. Jahrhunderts. Der Verlust seiner Brieftasche und eine ungewöhnliche Begegnung mit einem Mann namens Mannteuffel führt Robert auf einen blutigen Pfad von Versuchung, Verführung und Mord. Die Walpurgisnacht naht und Mannteuffel stellt die entscheidende Frage: „Kennen Sie mich nun? Und was ich von Ihnen will?“

Das Hörspiel beruht auf einer Erzählung des deutschen Schriftstellers und Pädagogen Heinrich Zschokke (22. März 1771 - 27.06.1848).

Lausbubengeschichten im Kopfkino

Nachdem Rick Future vorerst gelandet ist, widmen wir uns im Kopfkino der nächsten Wochen einer erdgebundenen Geschichte des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Thoma (1867–1921), die von der Librivox-Community vertont wurde.

"Lausbubengeschichten" ist eine Sammlung humorvoller Erzählungen, die zur Zeit König Ludwigs II spielen. In ihnen hält der "Lausbub" Ludwig sein bayerisches Heimatdorf mit allerlei Streichen in Atem. In dieser Woche hören wir die Erzählung "Lausbubengeschichten", welche 1964 auch verfilmt wurde, danach folgt das Kapitel "Tante Frieda". Gelesen von Klaus Neubauer.

Baustellenlärm auf dem Sender

Manchmal passieren schon seltsame Sachen auf diesem Sender. So konnte man am heutigen Morgen unter bestimmten Voraussetzungen eine etwas ungewöhnliche Live-Sendung aus dem Studio Wittstock empfangen. Diejenigen Hörer, die gegen 07:00 Uhr und später eingeschaltet hatten, wurden unfreiwillig Zeugen von Dachdecker-Arbeiten, die teilweise recht lautstark vor sich gingen.

Was war da passiert?

Das Problem lag bei unserem Fallback-System. Fällt unser Sender mal aus, der Streaming-Server ist aber noch erreichbar, werden alle Hörer auf einen sogenannten Fallback-Mountpoint umgeleitet. Das ist im Grunde nur eine Hinweisschleife, die über den Ausfall informiert und die Hörer in der Leitung hält, bis der eigentliche Sendebetrieb wieder anläuft. In diesem Fall ist der Sender allerdings nicht ausgefallen, durch einen Neustart des Players hätte man ohne Probleme weiterhören können. Stattdessen gab es einen Unfall, der einen experimentellen Stream auf demselben Server betraf. Auf diesem Stream läuft derzeit eine Live-Übertragung mit... nun ja, unter anderem Baustellen-Geräuschen, Vogelzwitschern, und was sonst noch so vor Steffens Studiofenster passiert. Dieser Stream hatte als Fallback den Powerradio4u-Hauptstream eingerichtet. Was allerdings niemand bedacht hatte: Wird der Studio-Außenstream nach einem Ausfall wieder eingeschaltet, landen dadurch automatisch auch alle Hörer, die zu diesem Zeitpunkt Powerradio4u eingeschaltet hatten, unfreiwillig mit an der frischen Luft. In Zukunft sollte sowas aber nicht mehr passieren.

Wir entschuldigen uns für diese Panne, die zum Glück nur wenige Hörer betroffen haben dürfte. Trotzdem sollte diese amüsante Anekdote aus den finsteren Tiefen des Technikkellers nicht unerwähnt bleiben.